Weihnachtsbasteleien

Wenn es draußen (nicht) schneit, und man ein wenig Zeit hat, bevor die Familie zum Kuchenessen kommt, juckt es ganz schön in den Fingern, die bis jetzt liegengebliebenen oder länger gewünschten Projekte zu basteln.
Dieses Jahr habe ich mir gewünscht, dass sich etwas an der Dekoration über unserem Esstisch ändert. Das Stoffbanner, was ich vor 2 Jahren mal gemacht habe, gefällt mir immer noch, ich finde Stoff an der Wand hat was Gemütliches. Da jetzt aber zu Weihnachten noch ne Schippe Gemütlichkeit mehr dabei sein darf, gerne auch Thematisch passend, habe ich noch mal in der Stoffkiste gewühlt. Siehe da, vom Sternenbanner ist tatsächlich noch Stoff übrig. Nicht so lang, aber dennoch ausreichend. Bei Pinterest war schnell ein Motiv rausgesucht, ein Kranz aus Zweigen. Goldene Acrylfarbe habe ich auch noch zur Hand gehabt und die Holzleisten waren schnell im nahegelegenen Bau- und Werkzeughaus besorgt. Das Ergebnis könnt ihr hier sehen:

Weihnachtsbanner

Weihnachtsbanner

P.S.: Die Weihnachtsdeko für den Tisch habe ich am 19.12. gekauft. Meine Mutter und Schwester haben mich für verrückt erklärt. Das würde sich ja kaum mehr lohnen. Aber gerade da haben sie sich getäuscht. Ich habe auf sämtliche Weihnachtsdeko noch 50% Rabatt bekommen. Und ich meine 5 Tage vor Weihnachten ist auch noch genug Zeit, alles schön herzurichten, oder?
P.P.S.: Glühweihnbonbons! 😛 Ich trinke ja keinen Alkohol. Und eigentlich esse ich auch keinen. Aber wenn irgendwo kein Alkohol drin ist, dann in diesen Bonbons. Sie wecken Erinnerungen an meine Schulzeit, in der eine gute Freundin die immer auf dem Schulhof verteilt hat. Dieses Jahr habe ich sie zum ersten Mal selbst gekauft. Ganz schön teuer, die Dinger. Aber es geht ja um das Erlebnis.

Schon etwas vor Weihnachten wurde dieser niedliche kleine Eisbär hier fertig:

Amigurumi Eisbär

Amigurumi Eisbär

Und weil ihm wahrscheinlich ziemlich kalt sein dürfte, hat er auch einen passenden Schal bekommen.

Das nächste Projekt hat mich auch schon länger in den Fingern gejuckt. Vor mir ist ja bekanntlich keine handwerkliche Tätigkeit sicher. Diesmal ist es das Sticken. Ja ich weiß was ihr jetzt denkt. Das machen doch nur alte Leute. Mag sein. Und ja… ich bin auch frustiert, denn es scheint vorwiegend nur alte Motive zu geben. Oder welche, mit denen man nichts anfangen kann. Ich mag halt irgendwie doch keine bestickten Taschentücher haben, die aus Papier sind mir lieber. Dann habe ich aber doch auf Pinterest noch viele schöne Muster finden könne, hauptsächlich für Perlerbeads, hier auch HAMA oder Schmelzperlen genannt. Kennt ihr noch aus dem Kindergarten, oder? Die Muster eignen sich wunderbar.
Auch empfehlen kann ich die Stickgarne von Buttinette. Die haben schöne farblich auf einander abgestimmte Pakete, und weil ich die Stickgarne auch super für Macramee nutzen kann, habe ich direkt mal zugeschlagen.

Buttinette-Garne

Buttinette-Garne

Den Stickrahmen habe ich auch mitbestellt, genau wie den AIDAstoff. Den Stickrahmen habe ich tatsächlich einmal ausprobiert, muss aber sagen, dass er mich mehr behindert als mir hilft. Den Stoff habe ich jeweils mit halben Fäden, also je 3 von den 6 Fäden des Strangs bestickt. Das ist für den AIDAstoff mit 56 Löchern auf 10cm vollkommen ausreichend. Man kann wohl auch größer Sticken, dann würde ich aber den ganzen Faden verwenden und ihn nicht aufteilen.

Einen Tassenfuchs bitte

Einen Tassenfuchs bitte

Diesen kleinen Fuchs hatte ich mir als erstes Versuchsobjekt ausgesucht, da dachte ich mir, kann nicht so viel schief gehen 😉
Das erste richtige Projekt dann sollte ebenfalls niedlich, und irgendwie größer werden. Das Einhorn hier hat nicht nur ein goldenes Glitzerhorn, sondern passt auch super in einen Bilderrahmen, der natürlich noch zu besorgen ist. Das Bild vom Bild folgt hoffentlich dann in Kürze.

Glitzer Einhorn

Glitzer Einhorn

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Oh, und bevor ich es vergesse, ich habe ja auch noch ein schönes Weihnachtsgeschenk bekommen. Schon länger habe ich mir im Internet Bilder von Sami-Armbändern angeschaut. Das ist traditioneller Schmuck der Samen, Nordschweden. Das Leder ist Rentierleder, der Knopf aus Rentierhorn. Der Draht ist gesponnener Zinndraht mit 4% Silberanteil. Muss ich dazusagen, dass man sowas hier in Deutschland nur sehr sehr schwer bekommen kann? Kaufen kann man die fertigen Bänder schon. Für ca. 70-80€. Aber wo wäre dann da der Spaß? Gottseidank habe ich einen Schwedenshop gefunden, der Bastelsets nach Deutschland verschickt. Das Paket kam pünktlich und zügig bei mir an. Ich habe mich gefreut wie eine Schneekönigin. Über die Herstellung von solchen Armbändern lasse ich mich dann noch einmal in einem gesonderten Post aus.

Sami Armband

Sami Armband

Zum Schluss noch ein super Tipp für alle Leute, die wie ich an den Weihnachtstagen nach passenden Fotolocations für Selbstgebasteltes suchen. An klirrend kalten Morgenden sind die Autodächer echt wunderschön anzusehen. Ich habe mich aber mal auf mein eigenes Autodach beschränkt, die Nachbarn halten mich wahrscheinlich sowieso schon für seltsam, wenn ich immer mit der Kamera rumlaufe und irgendwelche kleinen Stofftiere fotografiere.

Hier noch eine Impression vom Autodach, etwa einen Monat her:

Autodach mit Eis

Autodach mit Eis

Joa, das war im Großen und Ganzen dann Weihnachten 😉

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Anleitung Tatting Ohrringe

Ich habe letztens ein Bild von Spitzen-Ohringen im Netzt gefunden, welche ich unbedingt haben wollte. Leider waren die Schmuckstücke nicht käuflich erwerblich, daher habe ich mir meine Schiffchen geschnappt und versucht sie mir selbst zu basteln. Ich hoffe ihr könnt von dieser Anleitung ein wenig profitieren und selbst ein eigenes kleines Erfolgserlebnis feiern. Denn nichts ist schöner als selbst erstellter Schmuck, am besten direkt in der eigenen Lieblingsfarbe.
Voraussetzung für die Umsetzung dieser Anleitung sind Basisfähigkeiten in der Schiffchenarbeit. Es wird mit einem Schiffchen und dünnem Häkelgarn (ca. 3 Meter) gearbeitet, weiterhin benötigt ihr 22 Perlen und eine sehr feine Häkelnadel um die Pikots anzubinden.

Anmerkung: Ich habe die Fotos bei der Arbeit am 2. Ohrring gemacht. Neben gutem Licht mangelte es auch ein wenig an Konzentration, daher sind auf den Bildern im äußeren Arbeitsring 2 Perlen zu viel zu sehen. Ich habe sie einfach zum Ende der Arbeit mit einer Zange weggeknippst. Ich sage das nur der Vollständigkeit halber und damit niemand verwirrt wird durch die Bilder.

Plan Übersicht

Plan Übersicht

Anleitung Bild 1

Anleitung Bild 1


18 Perlen auf den Faden aufziehen. Wir arbeiten zuerst den inneren Ring aus. Dafür drei der Perlen auf den ersten Arbeitsring ziehen. Das sind die drei Perlen, die unten im inneren Ring liegen werden. Die 4 übrigen Perlen werden später von außen auf die Pikots aufgezogen.

Anleitung Bild 2

Anleitung Bild 2

Zuerst 3 Doppelknoten machen, dann 1 Pikot. Der Pikot muss groß genug sein, dass wir später eine Perle darauf ziehen können und noch Platz haben, damit wir mit der Häkelnadel den Pikot anbinden können.

Anleitung Bild 3

Anleitung Bild 3

Nach dem Pikot noch 3 weitere Doppelknoten, einen Pikot und dann 2 Doppelknoten machen. Nun die drei Perlen vor den nächsten Doppelknoten legen.

Anleitung Bild 4

Anleitung Bild 4

Mit dem Doppelknoten die 3 Perlen festsetzen.

Anleitung Bild 5

Anleitung Bild 5

Nach den Perlen noch 2 Doppelknoten, 1 Pikot, 3 Doppelknoten, 1 Pikot, 3 Doppelknoten arbeiten. Dann den inneren Ring zusammenziehen.

Anleitung Bild 6

Anleitung Bild 6

Beginn des 2. Rings, der Ring oben, hier wird später der Ohrring befestigt. In den Arbeitsring werden keine der Perlen gezogen.

Anleitung Bild 7

Anleitung Bild 7

Der obere Ring besteht aus 8 Doppelknoten. Sobald der Ring zusammengezogen wurde, können die Fäden verknotet werden. Das entlastet den Zug auf den nächsten, großen Arbeitsring, der die äußere Struktur aufbaut.

Anleitung Bild 8

Anleitung Bild 8

Nun kommt der letzte, der äußere Arbeitsring. Hier werden 3 Doppelknoten gearbeitet, dann wird eine der Perlen eingebunden. Wieder 3 Doppelknoten und eine Perle folgen, dann noch einmal 3 Doppelknoten.

Anleitung Bild 9

Anleitung Bild 9

Jetzt wird der erste der Pikots angebunden. Auf den Pikot wird eine Perle gezogen. Vor der Perle mit der Häkelnadel in die Schlaufe des Pikots einstechen und den Ringfaden durchziehen. Durch die Schlaufe des Ringfadens das Schiffchen ziehen.

Anleitung Bild 10

Anleitung Bild 10

Es folgen 3 Doppelknoten, 1 eingebundene Perle, 3 Doppelknoten. Auch der 2. Pikot der wie der 1. angebunden. Darauf kommen wieder 3 Doppelknoten, 1 eingebundene Perle, 3 Doppelknoten, 1 eingebundene Perle, 2 Doppelknoten. Wie bei der Spitze des inneren Rings werden auch hier beim äußeren Ring mehrere Perlen eingebunden, hier aber 5 statt 3.

Anleitung Bild 11

Anleitung Bild 11

In umgekehrter Reihenfolge wie beim Hinarbeiten vorgehen. Also nach dem Einbinden der 5 Perlen an der Spitze folgen 2 Doppelknoten, 1 eingebundene Perle, 3 Doppelknoten, 1 eingebundene Perle, 3 Doppelknoten, Anbinden des Pikots, 3 Doppelknoten, 1 eingearbeitete Perle, 3 Doppelknoten, Pikot anbinden, 3 Doppelknoten, 1 eingearbeitete Perle , 3 Doppelknoten, 1 eingearbeitete Perle , 3 Doppelknoten.

Anleitung Bild Final

Anleitung Bild Final

Nach dem Zusammenziehen des Rings müssen die Knoten noch ein wenig gerichtet werden. Dann kann man die losen Fäden verknoten und abschneiden. In den oberen Ring kann man einen Aufhänger, zum Beispiel einer Kette oder von Ohrringen befestigen.

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Morris die Katze

Bild vom Amigurumi Morris die Katze

Vor kurzem hatte meine Mutter Geburtstag. Sie ist aus irgendeinem unerfindlichen Grund eine der wenigen Personen, die ich noch nie mit einem selbstgemachten Amigurumi beschenkt habe. Man sagt immer, dass sich Eltern (auch im hohen Alter (der Kinder)) immer über selbstgemachte Geschenke freuen. Den obligatorischen, selbstgetöpferten Aschenbecher mal ausgelassen. Den gab es mit 8 oder 9 Jahren und ich meine mich zu erinnern, dass er damals irgendwann „aus Versehen“ heruntergefallen ist 🙂
Ich hoffe also, ihr jetzt mit Morris, dem herausgeputzten Kater, eine kleine Freude zu machen.

Ich bin ganz glücklich eine schöne Anleitung für eine Katze gefunden zu haben. Mangel herrscht da jetzt nicht gerade dran, aber alle anderen Anleitungen und Amigurumis haben mir selbst nicht sonderlich gefallen. Eine Katze musste es aber auf jeden Fall sein, denn meine Mutter mag Katzen über alles. Früher hatten wir selbst einen Kater zuhause, Karlchen. Karlchen ist stolze 18 Jahre alt geworden und ich denke noch jetzt gerne daran zurück, wie ich mit ihm geschmust habe, oder er neben mir auf dem Kopfkissen geschlafen und dabei ganz leise geschnurrt hat <3 Der Kater und die zugehörige stammt nicht aus meiner Feder, sondern findet sich hier: Anleitung Gatito von http://amigurumies.blogspot.de
http://amigurumies.blogspot.de/2013/02/gatito.html
Die Anleitung ist auf Spanisch, das ist aber nur halb so schlimm. Wenn man Google anschmeißt, findet man schnell heraus, dass „pb“ die Abkürzung für punto bajo ist und eine feste Masche meint. „PC“ meint punto de cadeneta und ist eine Kettmasche. „Aumentar“ und „disminuir“ weist das Zu- und Abnehmen von Maschen aus, „repetir“ bedeutet wiederholen. Mit diesen 5 Vokabeln und ein bisschen Vorwissen lässt sich dann auch eine fremdsprachige Anleitung gut umsetzen, denn mehr ist ja an so einem Amigurumi auch nur in Ausnahmefällen zu tun.

Was mich am Endergebnis ein wenig enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass das mit der Anleitung ausgelieferte Bild ein etwas wohlgeformteres Amigurumi zeigt, als ich es fabriziert habe. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass der Fehler hier nicht bei mir liegt. Das Bild ist so aufgenommen, dass der Katzenkörper nicht so lang aussieht, der Kopf schön Rund und eher breit als lang. Die Anleitung habe ich auch ganz kleinlich befolgt. Und noch etwas: Schon während ich die Füße hergestellt habe, habe ich mich gewundert, wie lang die sein sollten. Ich habe mit Absicht auf die letzten 2 Reihen verzichtet, sonst hätte ich nicht beide Füße nebeneinander unten am Körper festnähen können. Außerdem sollte man darauf achten, dass man den Katzenschwanz tief genug anbringt, damit die Nahtstelle den Körper nach hinten hin abstützt. Mein kleiner Morris* kippt leider immer leicht nach hinten, weil ich das nicht beachtet habe. Sollte ich die Anleitung also noch einmal nachhäkeln, würde ich den Kopf größer und die Füße kleiner machen.

* Wer sagt hier, Morris klingt ja wie der Name einer Maus?

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Lächeln und winken, einfach lächeln und winken

Amigurumi "Private"

Kennt ihr Jedix? Nein? Dann lasst euch sagen, dass er der größte Pinguin-Fan ist, den es gibt. Er mag Pinguine lieber, als Katzen viel zu kleine Boxen mögen. Mehr als Kinder ein klebriges Eis. Mehr als …. Worte 😉
Daher fand ich es passend, dass er von mir einen Pinguin gehäkelt und geschenkt bekommt. Das Grinsen, was ihm dabei über das Gesicht lief war alleine schon Gold wert. Was danach kam fand ich persönlich aber noch viel toller. Seine Frau erzählte von diesem Buch über Amigurumis, was bei den beiden ungenutzt zuhause herumliegt. Die beiden haben wohl noch keine Motivation gefunden, selbst das Häkeln zu erlernen. Das konnte ich irgendwie nicht auf mir sitzen lassen, also habe ich mir den lieben Jedix geschnappt, ihm einfach Häkelnadel und Faden in die Hand gedrückt (Sachen, die auf magische Weise immer sofort in meinen Händen erscheinen, wenn man nicht damit rechnet) und angefangen ihm die ersten Maschen zu zeigen. Luftmaschen und feste Maschen waren schnell fertig, und der Ehrgeiz hatte ihn fest im Griff. Etwas, für das ich ziemlich lang brauchte um es zu lernen, das Ab- und Zunehmen von Maschen und das korrekte Zählen, ging ihm nach ca. einer Stunde wie selbstverständlich von der Hand.

Das Foto dieses Beitrags zeigt daher den kleinen Pinguin neben der ersten Kugel, die Jedix noch an dem Tag ganz zuende gehäkelt hat. Ich finde er kann mächtig stolz sein 😉
Wer sich noch für die Anleitung für den jungen Pinguin Private interessiert, schaut sich am besten mal hier um, denn seine 3 Kumpanen kann man mit der Anleitung auch anfertigen:
O so cute penguins – von Sahrit

Ich bin mir nicht sicher, ob die Ähnlichkeit mit den Madagaskar Charakteren beabsichtigt ist, ich fand sie jedenfalls schon sehr deutlich, immerhin sind es 4 Pinguine, die größe und die Gesichtsausdrücke passen sehr gut.
Jedix? Falls du das hier bis zu Ende gelesen hast, ist der hier für dich:

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status

Endlich habe ich es einmal geschafft, meine Gallerie vom Next-Generation-Gallery Plugin auf die native WordPress Medienfunktion umzustellen. Meines Empfindens nach ist das NG Plugin einfach zu groß und zu komplex für meine Anforderungen. Die Tatsache, dass ich dann nämlich für fast jede Darstellungform von Galerien wieder in das CSS eingreifen musste, hat mich immens gestört. Leider bietet WordPress für seine Medienübersicht noch keine Kategorisierung, sondern nur einen einfachen Filter, aber ich baue drauf, dass das irgendwann bestimmt mal nachgereicht wird. Beim Stöbern ist mir auf jeden Fall noch aufgefallen, dass ich schon einige Zeit keine Bilder meiner Sachen hochgeladen habe. Auch hier habe ich jetzt ein wenig nachgearbeitet.

Mit simple lightbox habe ich ein Lightbox Plugin gewählt, welches zuverlässig und unkompliziert auch die Bildbeschreibungen anzeigt. Wenn ich also zu einem Bild vermerke, wo die verwendeten Materialien oder Muster her sind, kann der Nutzer das jetzt schnell erkennen.

Mandala

Mandala, gemalt mit Acryl

Vor kurzem hatte eine liebe Freundin von mir Geburtstag. Das Geschenk zum letzten Jahr war eine große Schale mit einem Bonsai Bäumchen als zentralem Element einer Miniaturwelt. Dieses Jahr nun wollte ich gerne ein dazu passendes Geschenk anfertigen. Die letzte Zeit bin ich sowieso kein Fan mehr von gekauften Standard-Geschenken oder gar Gutscheinen. Etwas selbst Erstelltes oder Gebasteltes macht nicht nur viel mehr her, es kann auch viel besser auf den Geschmack und die Persönlichkeit des Beschenkten angepasst werden.

Ich fand, meine Freundin sollte noch etwas bekommen, was ihre 4 Wände schmücken kann. Da sie Buddhistin ist, war es nicht schwer für mich ein Thema zu finden. Die Bilder von Acrylbildern mit aufgemalten Mandalas, die die letzte Zeit auf Pinterest aufgetaucht fand ich selbst so schön, dass ich sowas auch probieren wollte. Was mich erstaunt hat war, dass viele der gezeichneten Mandalas noch nicht einmal zu 100% genau gezeichnet wurden, sondern freihand. Sowas traue ich mir leider noch nicht zu, zumal malen generell seit dem Kindergarten nicht mehr zu meinen Domänen gehört. Daher habe ich mir kleine Markierungen auf dem Untergrund gemacht um damit zumindest die Stellen zu sehen, wo die geschwungenen Linien anfangen und enden sollen. Mein gutes altes Geodreieck hatte auch noch seine Finger im Spiel.

Apropos Untergrund. Eigentlich wollte ich probieren einen Wasserfarb-Effekt zu erreichen. Das wurde aber irgendwie nichts. Verdünnte Acrylfarbe sieht halt verdünnt und nicht mehr so schön kräftig deckend aus. Daher bin ich dazu übergegangen, mit einer ausrangierten Zahnbürste Farbe aufzunehmen und, mit dieser und meinem Daumen, Farbe aufzuspritzen. Ich empfehle hier ganz eindeutig Zeitungen unterzulegen. Das, oder man hat direkt nen nassen Lappen danebenliegen.
Ich bin mir sicher, dass ich so ein Bild demnächst auch für mich anfertigen werde. Dann werde ich mal probieren, ob das Zeichnen des Mandalas mit einem weißen Edding besser funktioniert. Die weißen Linien mit einem feinen Pinsel zu malen ist handwerklich bestimmt herausfordernder, aber meist deckt das Weiß nicht so ganz und muss mehrfach übermalt werden. Meine ersten Versuche und Erfahrungen werde ich natürlich hier posten. Aktuell ist aber erstmal wieder Amigurumi-Zeit 😉

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